Am 30.07. wurde der Forschungsbericht zum Projekt PädiB (Pädagogik im Betrieb Phase I) an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau abgegeben. Der Forschungsbericht bzw. der empirische Part hierzu bildet einen Teil des laufenden Habilitationsverfahrens.

Ich bin sehr dankbar, dass der Forschungsbericht nun gedruckt und gebunden vorliegt, nachdem über fünf Jahre Höhen und Tiefen mich in diesem Zusammenhang begleitet haben. Es bewahrheitet sich wieder, dass Glück und Scheitern eng beieinander liegen und das Leben sich als fragil erweist! Per aspera ad astra, was so viel bedeutet wie „Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen“.

Gleich zu Beginn, nachdem der Forschungsantrag gestellt wurde, verstarben mit Wilfried Ferchhoff (2016) und Bernd Dewe (2017) zwei zentrale Mentoren und es löste sich in Folge auch das Graduiertenkolleg sukzessive auf. Von 09/2015 bis 10/2016 hatte ich auf Grund eines Stipendiums und einer Dienstbefreiung von der Universität Koblenz-Landau noch die Möglichkeit, einige Bestandteile des Projekts umzusetzen und wesentliche theoretische Grundlagen zu schaffen, doch fehlten mir in Folge die (mit-)tragenden Strukturen des Graduiertenkollegs und die Mentoren, was mich den Kontakt zu dem Projekt verlieren ließ. Privat durften wir uns über die Geburt von zwei Kindern in 2016 und 2018 freuen und gleichzeitig verstarb eine Woche vor der Geburt unserer zweiten Tochter mein Vater. Dadurch verschob sich der Fokus und Freude und Trauer durften und mussten ihren gebührenden Platz bekommen. So hat alles seine Zeit und ich bin dankbar, dass mich viele Personen aufgemuntert haben, das Projekt wieder aufzunehmen und zu Ende zu führen. Ich bin dankbar für den Zuspruch, die unterstützenden Worte und Nachrichten (digitale und analoge), die Mut machenden Inspirationen und die tatkräftige Unterstützung. Ohne diese ‚Elemente‘ und ein wunderbares Team ist ein solches Projekt nicht umzusetzen.

Danke möchte ich allen sagen, die mich in dieser Zeit begleitet haben und Teil dieses Ereignisses sind:

Danke Jürgen Wiechmann, Alfred Langewand, Walter H. Schreiber, Henning Pätzold und Norbert Wenning von der Universität Koblenz-Landau für Anregungen und konstruktives Feedback. Danke insb. an Jendrik Petersen, der mir Freiräume zum Arbeiten eröffnet hat, ohne die ein solches Projekt im Kontext meiner damaligen Aufgaben und Verpflichtungen an der Universität Landau nicht möglich gewesen wäre. Meinen herzlichen Dank an meine lieben Kollegen Günter Becker, Kathrin Schmidt und Ramona McConnaughey für jeden von euch erhaltenen Zuspruch und insb. für den absolut tollen Empfang mit Kuchen und Secco!🙂

Danke an unsere neu erschaffene Forschungswerkstatt, welche wir in 08/2018 wieder haben aufleben lassen. Hier insb. meinen herzlichen Dank an meinen langjährigen Freund und Wegbegleiter Friedbert, der die Initiative ergriffen und die Infrastruktur zur Verfügung gestellt hat. Danke an meine Projektmitarbeiterin Johanna, die hoch engagiert und mit viel Feingefühl für die empirischen Daten ungemein zum Erfolg beigetragen hat. Danke an meine ehemaligen Studentinnen Anna und Julia, die einerseits ihre Qualifikationsarbeiten mithilfe von Daten aus dem Projekt angefertigt haben, andererseits sich in die Forschungswerkstatt eingebracht und wertvolle Impulse im Rahmen der Interpretationswerkstätten beigesteuert haben. Vielen Dank auch an Sarah, die als ausgewiesene Ethnologin und Expertin für rekonstruktive Sozialforschung die Forschungswerkstatt ungemein bereichert hat. Danke an Daniel und Conny von der IHL bzw. der TU Chemnitz/HS Zwickau, die teilweise aus Sachsen angereist sind, um sich einzubringen und die Arbeit im Projektteam zu unterstützen. Danke an den Transkriptions-Service Anne F. und Hanna B. für die profunde Arbeit sowie an meine damaligen Tutoren Thorsten W., Dennis M., Yannik W. und Malte R. die ebenfalls zu Beginn mittranskribiert haben. Danke an meine früheren Studenten von der Universität Landau, die Akquise betrieben und Feldzugänge zu Teilnehmern von Interviews und Gruppendiskussionen eröffnet haben: Carmen B., Marlena S., Annika M., Benjamin Z., Renate P., Luisa H., Anina-Sue F., Heike K., Valeria R., Ilka H., Felix H., Christoph M., Christian D., Nadine O., Richard S., Kim H., Swetlana J., Annika K., Vanessa O. und Kathrin R.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an meinen Freund Gunter für sein professionelles Coaching und insb. für die 05/2018 in seinen Praxisräumen gelegte Timeline (eine Timeline ist ein Coachingformat aus dem lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz, mit welchem Ressourcen mit zukünftigen Zielen neurolinguistisch verbunden werden). Im Jahr 1998 haben Gunter und ich noch zusammen in der Toskana die Masterausbildung gemeinsam absolviert und ich bin dankbar für seine Unterstützung als Berater und Begleiter in all den Jahren!

Ein ausgesprochen großer Dank geht an meinen (Studien-)Freund Franz, der mich in seiner Rolle als Rektor der BAGSS ins Saarland lotste. Danke für tolle Ideen und Hinweise! Immer wenn ich für eine Abbildung noch kreative Inspiration brauchte, hat Franz Verfeinerung und theoretische Raffinesse beigesteuert. Ebenfalls einen riesen Dank an Anja von der Kreativabteilung, die schon mein Logo entworfen hatte. Danke für die immense Geduld im Zusammenhang mit ständigen Modifikationen und Korrekturen von Abbildungen und Grafiken. Ich freue mich schon jetzt auf den 3D-Film zum Modell, welchen ebenfalls Anja gestalten wird.

Einen ausgesprochen großen Dank geht an meinen wissenschaftlichen Lektor Joachim! Nachdem Joachim bereits bei den beiden Herausgeberschaften im Klinkhardt-Verlag das Lektorat geführt hat, war ich froh Ihn für dieses Projekt gewonnen zu haben (https://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/1971.html  https://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/1972.html). Mir war klar, wenn das gelingen soll, dann nur mit Joachims Unterstützung! Danke, für die Akribie, Genauigkeit und Hingabe. In Kürze erfolgt auch die versprochene Weinlieferung aus der Pfalz nach Köln/Bonn. Ich glaube ich muss mit dem großen Lieferbus vom Weingut kommen. 🙂

Ohne meinen (Lauf-)Freund Thorsten wäre nichts gegangen, spätestens mit Beginn der Corona-Krise! Unsere 10 km Läufe haben mich mit Energie versorgt und den nötigen Abstand zum Schreiben am Manuskript verschafft. Danke Thorsten und unglaublich, dass das Jahreslaufziel schon Anfang Juni erreicht wurde. Ich freue mich auf den gemeinsamen Halb-Marathon im September in Karlsruhe.

Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind auf jeden Fall Stefanie, Emma und Klara. Danke für alles! Die drei haben mich immer getragen und in schwierigen Phasen des Schreibens auch ertragen. Danke für die mir geschenkte Liebe, Geduld und stetige Unterstützung!

Zu gegebener Zeit, wenn wir wieder in größeren Dimensionen feiern dürfen, werden wir das Gipfelfest nachholen. Aufgeschoben ist nicht aufgeboben!